Der Dreh zur 5. Staffel "Mein Leben & Ich"
 

Am Theaterhaus in Köln - Beim Dreh

Höchst gespannt, neugierig und noch im Unklaren darüber, was uns hinter der Tür erwarten würde, betraten wir das Café, in dem der eigentliche Dreh stattfand.
Der Raum strahlte durch das orange/gelbliche Drehlicht etwas sehr Unwirkliches, fast Surreales aus, gleichzeitig war die Atmosphäre aber auch stimmungsvoll, sehr heimelig und irgendwie urgemütlich.

Unterstützt wurde dieser Eindruck noch durch teilweise dicke Nebelschwaden, die überall im Raum hingen. Unter Zuhilfenahme einer Nebelmaschine wurde Rauch in den Raum geblasen, um den Eindruck eines verqualmten Cafés zu erwirken. Gelegentlich wurde auf Zuruf des Regisseurs ("Mehr Haze!") die Nebelmaschine aktiviert, um weiteren Rauch nachzublasen.

Direkt nach dem Betreten des Raumes rief uns ein Mitarbeiter des Teams zu, auf die Schienen zu achten und nicht darauf zu treten. Schienen?
Beim Setbesuch vom letzten Jahr haben wir Euch unter anderem auch die Kamera etwas näher vorgestellt, die "Arriflex", eine analoge 16mm Filmkamera. Die Kamera kommt auf einem "Dolly" zum Einsatz, einer Art Stativ auf Rollen. Wenn in Hürth - wo ja die Kulisse vom Haus der Degenhardts steht - gedreht wird, kommen aufgrund des ebenen Studiobodens keine Schienen zum Einsatz, hier im Café allerdings schon.

Alex, Niko...
Alex, Niko...
...und zwei neue Gesichter

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Letzte Vorbereitungen
Letzte Vorbereitungen
Gleich wird gedreht

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Hinten der Kameramann...
Hinten der Kameramann...
...vorne der Arbeitsplatz des
Regisseurs mit Kontrollmonitor
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Noch ist Zeit...
Noch ist Zeit...
...für einen gemütlichen Plausch

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D
er Aufnahmeleiter führte uns in eine Ecke mit einem Sofa, von der aus wir einen guten Ausblick auf den ganzen Raum und insbesondere die Stelle, an der gedreht wurde, hatten. Nun hatten wir die Gelegenheit, uns etwas genauer umzusehen.

Der Raum war fast überfüllt mit Personen. Unsere wohlbekannten Hauptdarsteller nahmen zusammen mit zwei uns noch unbekannten Personen an einem Tisch Platz. Auf den davorstehenden Tisch zwischen uns hatte der Regisseur seinen Arbeitsplatz. Vor ihm war ein kleiner Monitor aufgestellt, der über Funk mit dem Signal der Arri-Kamera versorgt wurde, so daß er sich permanent ein korrektes Bild machen konnte.
Neben ihm saß das "Script/Continuity-Girl", das die Aufgabe hat, dafür zu sorgen, daß Anschlußfehler auf ein Minimum reduziert werden. So ein Anschlußfehler kann zum Beispiel ein verrücktes Glas sein, was nach einer längeren Drehpause dann an einer falschen Stelle steht, oder auch eine Uhr, die verschiedene Uhrzeiten anzeigt. Das gefilmte Material wird nicht zwingend in chronologischer Reihenfolge zusammengeschnitten. Viel Flickwerk aus verschiedenen "Takes" machen dann letztendlich nach dem Schnitt den fertigen Look aus.

Desweiteren waren noch diverse Statisten, Assistenten, der Mann mit der Tonangel, der Tontechniker an seinem Mischpult und weitere Teammitglieder vor Ort. Zuammen mit unserer 7-köpfigen Gruppe war der kleine Raum sehr überfüllt. Darüberhinaus strahlten die Scheinwerfer eine starke Hitze aus, so daß wir in unseren Jacken alle ziemlich schnell ins Schwitzen gerieten. Darauf waren wir nicht vorbereitet und keiner von uns hatte daran gedacht, die Jacken im Vorraum zu lassen.

Köln, 12 Uhr...
Köln, 12 Uhr...
...das Haar sitzt!
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Ein strenger Blick vom Regisseur...
Ein strenger Blick vom Regisseur...
...ob auch alles stimmt
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Eine stimmungsvolle Location!
Eine stimmungsvolle Location!
 
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