"Alles Klara" im Ersten!

Bericht vom Setbesuch

von woodie und saschapholes

Hiho an alle Fans von Wolke und Besucher von alex-degenhardt.de!

Wer regelmässig auf unserer Seite zu Besuch ist und auch mal im Chat vorbeischaut wird uns (woodie und saschapholes) vermutlich kennen. Lange ist es her das wir Euch mit einem neuen Bericht erfreuen konnten, doch diesmal ist es wieder soweit. Wir hatten das Glück, bei den Dreharbeiten zu Wolkes neuer Serie "Alles Klara" dabei sein zu können. Doch bevor wir Euch von dem eigentlichen Treffen erzählen erst einmal eine kleine Einleitung, wie es dazu kam, dass wir dort hin durften.

Schon Monate vorher als ich (Sascha) Wolke bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes in Berlin traf lud uns Wolke zum Set von "Alles Klara" ein, um auch einige Fotos zu schießen und den Fans die Entstehung der Serie näher zu bringen. Also hab ich mich mit Wolkes Agentur Crossover und der Produktionsfirma von "Alles Klara", der neuen deutschen film GmbH, in Verbindung gesetzt. Nach einigen Wochen war es dann endlich soweit, wir bekamen einen Termin!

Der 19. November 2011 sollte der Tag unseres Setbesuchs werden. Doch wo genau gedreht wurde konnte man uns noch nicht mitteilen, da sich bei einem solchen Serien-Dreh vieles jederzeit ändern kann. Man sagte uns, dass wir noch genauere Details am 18. November erhalten sollten - also nicht mal 24 Stunden vor Drehbeginn.

Endlich war der Vortag unseres Besuches und somit unser Anreisetag gekommen. Woodie und ich führen quasi direkt von unseren Arbeitsstätten los, wobei ich das Glück hatte bereits um 13 Uhr Feierabend und nur ein dreistündige Zugfahrt vor mir zu haben, während woodie gut die doppelte Fahrzeit auf sich nehmen musste. Im Gepäck befanden sich auch einige Sachen zum Signieren, davon viele Bilder um Widmungen für Fans zu besorgen. Und so machten wir uns auf dem Weg Richtung Blankenburg im Harz...

Um 19.30 Uhr bin ich in Blankenburg angekommen und direkt unsere im Vorfeld gemietete Ferienwohnung aufgesucht, in der wir die beiden Nächte verbringen wollten. Dank eines mitgebrachten Stadtplans fand ich im kleinen Städtchen Blankenburg relativ schnell zum Ziel. Die sehr netten Vermieter begrüßten mich herzlich und übergaben mir den Dispo-Plan, den die Produktionsfirma den Vermietern vorab zukommen lies.

Die Dispo beinhaltet den gesamten Drehtag, was gedreht wird, welche Folge, welche Szene, wer in welcher Szene mitwirkt und wie lang diese werden soll.

Während ich in der Wohnung mein Gepäck abgeladen habe, habe ich mich noch mit dem Vermieter unterhalten. Ich nannte ihm den Grund unseres Aufenthalts und er teilte mir mit, dass sich der Dreh rumgesprochen hat und wohl sogar gleich um die Ecke gedreht werden sollte. Auch wurde die Ferienwohnung von Mitarbeitern des Produktionsteams in Augenschein genommen worden sein.

Als ich den Vermieter fragte, wie wir am schnellsten zum Drehort in einer Nachbarortschaft gelangen könnten bot er mir an, uns direkt morgens hinzufahren. Die Fahrzeit beträgt nur ca. 15 Minuten mit dem Auto und so war die letzte Etappe unserer Anreise auch geklärt.

Um 21.40 Uhr kam woodie dann endlich am Bahnhof an und wir ließen den Abend mit einem kleinen Abendessen ausklingen. Schließlich mussten wir am nächsten Tag fit sein.

Da wir um 9 Uhr vor Ort sein wollten standen gut 2 Stunden vorher auf und packten unsere Sachen. Uns wurde mitgeteilt, dass wir den halben Tag bei den Dreharbeiten dabei seien könnten und wir waren schon sehr gespannt, wie die Atmosphäre dort am Drehort wohl sein würde. Laut der uns ausgehändigten Dispo wussten wir, das für Wolke heute zwei Szenen auf dem Programm standen.

Als wir los fuhren sagte uns der Vermieter noch, dass auch bei der "alten Post" gedreht würde. Diese wurde für den Dreh quasi gemietet und stellte nun die Polizeistation für "Alles Klara" dar und so machten wir dort kurz einen Zwischenstopp und einige Fotos.

Polizeistation
(Klick zeigt das Bild in HD an)

Anschließend ging die Fahrt weiter zum Schlosshotel, wo wir dann gegen 9:00 Uhr ankamen. Wir mussten nur noch kurz eine Anhöhe hoch, auf der sich das Schlosshotel befindet. Nach kurzer Suche fanden wir den Cateringwagen, wo uns die Aufnahmeleitung freundlich begrüßte und uns etwas zu essen anbot. Dann gab man uns auch nochmals die Dispo, in der stand was alles an diesem Tag auf den Programm stand und teilte uns mit, dass Wolke gegen 10 Uhr da sein würde. Währenddessen sahen wir uns noch ein wenig auf dem Gelände um.

Die erste Szene sollte im Hotel an der Rezeption stattfinden. Wir schauten zu, wie Kameras, Licht und alles andere aufgebaut wurde, auch die Darsteller waren schon vor Ort. Diese erste Szene des Tages war gleichzeitig auch die längste. 4 Minuten waren laut Plan für die Szene vorgesehen, während andere Szenen teils nur 30 Sekunden lang sind. Der Regisseur gab einige Anweisungen an die Darsteller, wo sie stehen sollten und was sie doch besser sagen könnten anstatt des Textes aus dem Drehbuch.
Die Probe dauerte eine gefühlte Ewigkeit, da doch hin und wieder kleine Patzer und Versprecher passierten oder ein Schauspieler an der falschen Position stand. Außerdem hat man die Szene von etlichen Ansichten gedreht, um diese Aufnahmen hinterher passend für die Folge zusammenschneiden zu können.

Hier nochmal für euch ein Auszug aus der Dispo wie die folgende Szene kurzgefasst beschrieben wurde:

Dispo

Die 12 beschreibt in diesem Fall die Folge und die 6 steht für die Szene. Der Inhalt beschreibt kurz, um was es geht.
Wie man hier sehen kann, waren in dieser Szene auch mehrere Darsteller im Einsatz. Die Zahlen vor den Darstellern stehen, wenn man so will, für die Wichtigkeit. Während die Hauptdarsteller von Alles Klara niedrige Zahlen haben, haben Leute die sonst nur einmal auftauchen höhere Zahlen.

Nach gut 2-3 Std. war die erste Szene im Kasten (und somit auch die längste Szene des Tages geschafft) und wir gingen nach draußen.

Dort trafen wir auch kurz Wolke und kamen mit ihr ins Gespräch. Wolke sagte, dass hier am Tag gut 40 Leute arbeiten, damit alles reibungslos abläuft. Anschließend musste Wolke nochmals weg und wir sahen zu wie draußen alles für die zweite Szene aufgebaut wurde. Dies war die Szene, in der Wolke mitspielen würde.

Die Szene war für 15 Sekunden angesetzt. Es ging um eine kurze Unterhaltung, die Klara alias Wolke mit einem Kollegen führen sollte. Diese Szene war viel schneller fertig als die erste, da sie erstens viel kürzer war und auch weniger Kameraeinstellungen notwendig waren. Hier ein weiterer Auszug aus der Dispo:

Dispo

Anschließend gab es für das Team und uns ein kleines Mittagessen. Wir durften mit Wolke in einem Nebenraum essen und haben uns ein bisschen mit ihr unterhalten.

Während des Essens erwähnte Wolke auch, das sie sich keinen Gefahren aussetzen darf in der Freizeit, sprich reiten dürfte sie nicht oder Extremsportarten ausüben, da eine Verletzung die Dreharbeiten verzögern würde. Wolke nahm sich Zeit einige Bilder von uns zu signieren

Signiertes
(Klick zeigt das Bild in HD an)

Anschließend gingen wir nach draußen und haben Wolke im Video-Interview die Fragen der Fans zu "Indisch für Anfänger" gestellt. Leider gaben kurz darauf die Akkus der Kamera den Geist auf. Wolke erwähnte, dass man die Folgen nicht chronologisch gedreht hat: Die ersten 8 Folgen wurden mit Jakob Schäuffelen und die letzten 8 mit Andi Niessner als Regisseur gedreht. Auch kann es vorkommen, dass an einem Tag Szenen für unterschiedliche Folgen gedreht werden. Es konnte also vorkommen das man an ein Tag zum Beispiel Szene 8 für Folge 15 drehte, danach Szene 10 für Folge 8, dann Szene 20 für Folge 10 usw.

Nach dem Interview ging es für Wolke noch schnell in die Maske; anschließend hat Wolke uns noch in "ihr Reich" eingeladen: ihr Wohnmobil, wo sie entspannen und in Ruhe Texte lernen kann.

Maske
(Klick zeigt das Bild in HD an)

Leider musste Wolke schon kurz darauf wieder weg und wir sahen noch beim Dreh einer weiten Szene zu, in der Wolke allerdings nicht mitspielte.

Etwa gegen 17 Uhr hatte Wolke Feierabend. Die zweite geplante Szene mit Wolke konnte aufgrund der recht früh einsetzenden Dunkelheit leider nicht mehr gedreht werden - einer der Nachteile eines Winter-Drehs.

Glücklicherweise waren die Leute so nett und haben uns gleich direkt mitgenommen und uns fast direkt vor der Haustür abgesetzt.

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